Anreise

 

Der Pekinger Capital Airport ist der internationale Flughafen von Peking und liegt 20 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums. Er wird unter anderem von Air France, British Airways, DragonAir, Qantas, Air China, Singapore Airlines und China Southern Airlines angeflogen. Der Flughafen verfügt über drei Terminals und beförderte 2007 über 53 Millionen Passagiere. Das Flughafengebäude gilt auf Grund seiner Grundfläche von 1.300.000 m² als das größte Gebäude der Welt. China Reisen sind heutzutage für jeden bezahlbar und Billigflüge nach China werden von zahlreichen Airlines angeboten wie z.B. von Air China.

 

Sie können vom Capital Airport bequem ins Stadtinnere fahren. Entweder entscheiden Sie sich für einen Transfer mit dem Shuttle Bus oder Sie nehmen sich ein Taxi.

 

Mit dem Taxi nach Peking

 

Der Flughafen ist durch eine mautpflichtige Autobahn an das städtische Straßensystem angebunden. Sie bekommen sehr zügig ein Taxi und die Fahrer helfen Ihnen gerne mit Ihrem Gepäck. Es ist jedoch abzuraten, auf Angebote von "Taxifahrern", die am Eingang herumschlendern einzugehen. Dies wird für Neuankömmlinge, die die Sprache nicht beherrschen, sehr teuer (300-400 Euro). Für die Benutzung der Autobahn dürfen die Gebühren in Höhe von 10 Yuan auf den Fahrpreis aufgeschlagen werden. Eine Preisliste muss in den Taxis aushängen, erkundigen Sie sich einfach vor Ort. Sie können ungefähr mit 70 bis 100 Yuan rechnen.

 

Mit dem Bus nach Peking

Am Flughafen stehen verschiedene Busunternehmen und Buslinien bereit. Tickets können Sie schon im Flughafenterminal an einem Ticketschalter kaufen. Alternativ geht das aber auch an einem Stand außerhalb des Flughafengebäudes. Alle Busse kosten einheitlich 16 Yuan für eine Fahrt in die Innenstadt. Die Busse fahren praktisch rund um die Uhr, der Takt der einzelnen Linien ist jedoch unterschiedlich. Tagsüber verkehren einige Linien im 15 Minuten-Takt. Die Fahrt in die Stadt dauert bei wenig Verkehr ungefähr 20 Minuten, kann in der "rush hour" aber auch schnell mal eineinhalb Stunden vom Stadtzentrum dauern. Dies sollten Sie vor allem bei der Rückfahrt zum Flughafen beachten.

 

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Fortbewegung vor Ort

 

In Peking hat man die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Fortbewegungsmitteln. Taxis sind im Vergleich zu Deutschland mit Preisen ab einem Euro sehr günstig, die Taxifahrer sprechen aber nur sehr selten Englisch. Man sollte drauf achten, dass man sein Ziel in chinesischen Schriftzeichen aufschreibt und dass der Taxifahrer über ein eingeschaltetes Taxameter verfügt. Es fahren auch über 1.000 Bus- und acht U-Bahn-Linien durch die Stadt, deren Benutzung natürlich noch wesentlich günstiger. Mit dem Fahrrad gelangt man bei einer gewissen Ortskenntnis und großer Vorsicht schnell zum Ziel, da es in Peking ein umfangreiches Fahrradmietsystem gibt. Man darf die Fahrräder nur an speziellen Abstellplätzen parken. Deutsche und internationale Führerscheine werden in Peking übrigens nicht anerkannt, bei der chaotischen Verkehrssituation wäre es auch nicht zu empfehlen als Fremder dort Auto zu fahren.

 

Netz

Das U-Bahn-Netz Pekings ist rund 142 Kilometer lang und besteht aus acht Linien. Die Erste davon wurde 1969 eröffnet. Heute verkehren die Bahnen in der Zeit von 5.10 bis 23.40 zum Flughafen, in runden Touren in der Innenstadt und auch von einem Ende der Stadt zum nächsten. Alle 4 bis 8 Minuten kann man wie die jährlichen 600 Millionen Passagiere mit einer kommenden U-Bahn rechnen.

 

Preise

Für die U-Bahnen zahlt man ab 3 Yuan (30 Cent) aufwärts, bei Bussen ab 1 Yuan. Bustickets bekomm man bei den Kontrolleuren in den Bussen und U-Bahn-Tickets an den Schaltern in den Bahnstationen.

 

Busplan

Es gibt über 1.000 Buslinien in Peking. Es gibt keinen festen Fahrplan und nur wenige Busse besitzen eine Klimaanlage. Sie sind auch meist so überfüllt, dass man nur mit sehr viel Glück einen Sitzplatz bekommt. Bustickets kauft man beim Schaffner und nicht beim Fahrer, indem man sein Ziel nennt und dann den entsprechenden Betrag bezahlen muss. Das Tolle am Busfahren sind die ganzen Menschen, die man im und um den Bus beobachten kann. Effektiv fahren kann man mir den Bussen nur in den Außenbezirken, wo sie oft weniger überfüllt sind.